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Der Beruf

Um Gebärdensprachdolmetscher zu werden, hat man in Deutschland unterschiedliche Möglichkeiten. Voraussetzung ist mindestens ein Realschulabschluss, besser jedoch ein Abitur und die volle Hör- und Sehfähigkeit.

Den Studiengang „Gebärdensprachdolmetschen” kann man an der Universität Hamburg und an den Fachhochschulen in Berlin, Magdeburg und Zwickau belegen. In einzelnen Bundesländern gibt es zudem diverse außeruniversitäre Ausbildungsgänge. In NRW werden diese ausschließlich beim Landesinstitut für Gebärdensprache (LINGS) NRW angeboten.

Hier kann man wählen zwischen einer dreijährigen Vollzeitausbildung oder einer zweieinhalbjährigen Teilzeitausbildung zum Gebärdensprachdolmetscher. Für die Teilzeitausbildung ist jedoch ein hohes Maß an Gebärdensprachkompetenz Voraussetzung, welches im Rahmen einer zweijährigen berufsbegleitenden Sprachausbildung zu erwerben ist. Bestandteile der Voll- und der Teilzeitausbildung zum Gebärdensprachdolmetscher sind Unterrichtsfächer wie z.B. Deutsche Gebärdensprache, Deutsche Lautsprache, Rhetorik, Dolmetschtechniken, lautsprachbegleitende Gebärden, Medizin, Wirtschaft, Recht, Erziehung und Soziales u.a.

Ab 2008 besteht für die außeruniversitären Ausbildungsgänge nur noch die Möglichkeit eine Abschlussprüfung vor den staatlichen Prüfungsämtern in Darmstadt oder Nürnberg abzulegen.

Gebärdensprachdolmetscher arbeiten in der Regel selbständig oder sind bei Dolmetschfirmen angestellt. Einige wenige arbeiten auch in öffentlichen Institutionen wie z.B. den Integrationsfachdiensten oder Kurkliniken usw.

Gebärdensprachdolmetscher arbeiten in allen Bereichen, die das Leben von gehörlosen Menschen berühren (Leistungen).

Bei Interesse an dem Beruf setzen Sie sich mit unserer Bürokoordinatorin in Verbindung. Unter Kontakt finden Sie alle Möglichkeiten mit uns in Kontakt zu treten.